Kuttertakelung – das Ideal?

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Für viele Fahrtensegler, bis vor kurzem auch für mich, war eine Kuttertakelung quasi das Nonplusultra. Aber auch die hat ihre Nachteile. Dies könnte eine Lösung sein…

Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch. An die guten, alten IOR-Zeiten. Lange ist es hier, aber damals gab es einige echt heiße Renner. Einige davon waren, sind auch heute noch schön und segeln gut, wie beispielsweise eine Norlin 37 oder eine Swan 65 und andere. Die gelten von daher zu recht als Klassiker.

Aber eine Macke haben sie leider trotzdem alle. Riesige, weit überlappende Vorsegel. Vergleichsweise winzige

Großsegel. Aber Genuas aus unendlichen Weiten von Segeltuch. Weit überlappend und in jeder Wende so mühsam dichtzuholen, dass für die ganze unendliche Kurbelei damals sogar der „Coffee Grinder“ erfunden wurde. Ein Fitnessgerät an Deck, an dem zwei Bodybuilder ihre Armmuskulatur stärken können, indem sie damit die Genuawinsch antreiben. In jeder Wende erneut, wenn gefühlte zwei Kilometer unter heftigem Druck stehende Schot möglichst schnell dicht kommen soll.

Und weil damals erfolgreiche Serienyachten vor allem „gezähmte“ Versionen erfolgreicher Rennyachten waren, mussten auch Familiencrews und FahrtenseglerInnen auf vielen gängigen Bootstypen riesige Genuas dichtkurbeln. Ja, die Schiffe segelten ordentlich damit. Aber nach einer langen Kreuz die Unterelbe hinauf – lieber nicht mehr daran denken. Und bei zunehmenden Wind diese riesigen Vorsegel entweder wechseln oder mit der Rollanlage verkleinern? Erst recht nicht dran denken!

Sowas kommt mir also nicht mehr an Bord, dachte ich mir. Mein

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