Leviathan oder der Wal

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»Nur ein solches Geschöpf könnte Melvilles Buch seine Kraft verleihen; Moby-Dick hätte schwerlich von einem Schmetterling handeln können.« Das, und noch viel mehr natürlich, steht in dem neuen Buch über Wale von Philip Hoare. Wale und Moby Dick, seit das Buch von Herman Melville erschienen ist gehören sie zusammen:  Übrigens wurde Melvilles Buch 1851 veröffentlicht, dem Geburtsjahr des America’s Cup, als nämlich der Schoner America bei einem Rennen um die Isle of Wight die Creme der englischen Rennkutter hinter sich ließ. Was das zu bedeuten hat? Keine Ahnung, es ist ein Stück Wissen aus der Kategorie »Skurril, nutzlos, aber irgendwie interessant«. Gut also für das Geplauder auf der nächsten Cocktailparty, wo man mit der Aussage punkten kann: »Ach übrigens, Pottwale leiden auch an Karies!«.

Nicht schlecht, wenn man gerade einem gähnend langweiligen Gespräch über Zahnärzte zuhören muss. Also, vieles aus dem Wal-Buch von Hoare gehört ebenfalls in diese Ecke. Doch alles zusammen genommen ergibt es dann doch sehr viel mehr, ein Gemälde, ein sinnliches Portrait von Walen nämlich wie man es seit, eben, Moby Dick nicht mehr gelesen hat. Und sehr viel objektiver, natürlich. Philip Hoare jedenfalls ist seit langem fasziniert von diesen riesigen Meeressäugern und versucht hier, seiner Besessenheit auf den Grund zu gehen. Und dafür nimmt er uns mit auf eine vielschichtige Entdeckungsreise, die ebenso unterhaltend wie bildend ist.

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