Die kleine Freiheit

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Stil ist keine Frage der materiellen Größe, das wird in dieser Welt gerne übersehen. Gerade auch bei den Yachten, die immer größer, hochbordiger, breiter, kantiger werden. Weiße, durchschnittliche Symbole des Wohlstands. Welten entfernt von einem einfachen Segelboot. Ebenso wenig kommt es darauf an, wie weit man segelt, wohin, oder gar wie lange. Außer für den eigenen persönlichen Lustgewinn. Und den gibt es auch auf andere Art zu holen. Mit Stil und Geschmack. Originalität. Mit einem einfachen, kleinen, aber hübschen Boot unter Segel unterwegs zu sein. Mit offenem Herzen und sanftem Gemüt, also auch möglichst wenig invasiv in die besuchten Gegenden oder Landschaften eingreifend, leise und zurückhaltend. Mit einem Boot, dessen funktionale und elegante Form der Szenerie etwas gibt, statt sie zu stören.

Ein Versprechen von Freiheit

Wenn ein Kind, oder ein Künstler – was, positiv gemeint, ja oft kein großer Unterschied ist – ein Segelboot malt oder zeichnet, dann kommt immer etwas Klassisches dabei heraus. Ein Boot, das einem Schoner ähnelt. Oder einem Gaffelkutter. Oder einem Folkeboot. Alles Formen und Profile, die angenehm zu betrachten sind. Und eine gewisse Romantik verströmen. Ein Versprechen von den Inseln hinter dem Horizont… und, vielleicht, ewiger Jugend. Von – Freiheit.

Die kleine Freiheit - Literaturboot - Blog, Alles (un)mögliche

Wie krass anders ist da die schnöde Realität in der modernen Marina. Lauter langweilige, reiche alten Leute auf ihren Luxusmegayachten. Wo das Handwerk des Segelns und Navigierens von modernster Technologie erledigt wird. Erledigt, im Wortsinn. Entzaubert und emotional wertlos. Jung, mental und körperlich, bleibt man anders. Warum…

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

„Tall Ships“ in Dänemark

„Give me a Tall Ship and a star to steer her by!“ – diese berühmte Zeile aus John Masefield’s „Sea Fever“ könnte einem in diesem Sommer auch in Dänemark in den Sinn kommen. Denn die „Tall Ships“ werden auf ihrer internationalen Regatta 2022 gleich zweimal in Dänemark gefeiert: Start der Tour

Unter Segel zur Metropole

Bild oben: London auf eigenem Kiel, kein Problem! Foto: susan-q-yin, unsplash Idylle, oder Metropole? Ein Schiff ankert in lauer Tropennacht vor einem Strand, an dem die Wipfel der Palmen im Passatwind rascheln. Und irgendwo verloren in den nordischen Schären liegt ein anderes Schiff wie auf dem Ententeich auf spiegelglattem Wasser,

Street-Food am Yachthafen, Aalborg

Das ist ideal für hungrige SeefahrerInnen: Im Yachthafen Skudehavn in Aalborg (westlich der zwei Klappbrücken über den Limfjord) kann man an der Pier längsseits festmachen, direkt vor der beliebten Street-Food Halle: Ein Tipp, der sich längst weit über Aalborg hinaus herumgesprochen hat. Es gibt hier wirklich gutes, internationales Street Food:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.