Segeln oder segeln lassen?

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Werden wir immer dümmer? Naja, vielleicht nicht alle, nicht Sie oder ich – aber alle anderen? Gefühlt ist es doch so. Niemand kann mehr etwas, weil alles von irgendeiner App oder einem Algodingsbums oder einem anderen Programm geregelt wird; niemand muss noch selber denken und selber entscheiden und dann auch noch die Verantwortung für die Konsequenzen des eigenen Tuns (oder, vielmehr, Nichtstuns) übernehmen. Ist sie das, die schöne neue Welt?

Segeln oder nicht-segeln

Auch beim Segeln geht das so. Niemand muss noch wirklich navigieren können, kaum einer kennt ja noch den Unterschied zwischen Kompasskurs und wahrem Kurs oder wie man das berechnet. Wer kann schon noch mit einer einfachen Peilung seinen Schiffsort bestimmen, oder gar mithilfe der Himmelskörper und einem Sextanten berechnen? Wo man doch so schön wie in einem Videospiel das eigenes Boot auf dem Kartenplotter verfolgen kann, wie es von A nach B zuckelt. Und nun, so hören wir, sind Beneteau und Harken gemeinsam dabei, ein System zu entwickeln mit dem die Segel automatisch getrimmt werden. Anlegehilfen für die riesigen und hochbordigen Yachten, die ja tatsächlich nicht einfach zu manövrieren sind, gibt es ja schon und bald auch die selbstanlegende Yacht. Die britische Segeljournalistin Elaine Bunting schreibt in einem Kommentar, der auf der Webseite der METS (Marine Equipment Trade Show, also der Fachmesse der Zubehörhersteller) erschienen ist, dass man bald ganz und gar ohne überhaupt noch se…

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