Gefährliche Gezeiten: Belle Ile und das Morbihan

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Die Inseln der südlichen Bretagne und der Golf von Morbihan sind besonders reizvolle aber auch anspruchsvolle Segelgewässer: Gefährliche Gezeiten. Das musste nicht nur ich selbst, sondern auch mein Romanheld Fabian Timpe herausfinden. Im zweiten Band seiner Abenteuer, der natürlich „Gefährliche Gezeiten“ heißt.

Die Show beginnt bei Hochwasser. Dann öffnen sich die Schleusentore zum Binnenhafen von Le Palais, und 40, 50 oder auch 60 Yachten drängen in einem fröhlichen, friedvollen Durcheinander in das schmale Hafenbecken hinein. Dazwischen flitzen die zwei Schlauchboote der Capitainerie umher und assistieren denjenigen beim Anlegen, die angesichts dieses Massenauftriebs beim Manövrieren in Schwierigkeiten geraten. Touristen tummeln sich entlang der Pier und genießen das kurzweilige Spektakel, und auch wir haben uns unter die schaulustigen Landratten gemischt – unsere „Enterprise“ bleibt lieber im Außenhafen an den Muringtonnen liegen. Fabian segelt mit seiner „Melodia“, von den Azoren kommend, gleich vorbei und in das Morbihan hinein.

Gefährliche Gezeiten: Belle Ile und das Morbihan - Literaturboot - Blog, Reisen, Reviere & Häfen

Einfahrt zum Hafen auf der Belle Ile. Foto: Alfred Lutz. Bild oben: Im Morbihan. Foto: Nicolas Hippert

Dabei verpasst er einiges! Belle Ile im Frühsommer. „Das ist noch gar nichts“, lacht Jacques, der freundliche Hafenmeister, „im August kommt tout Paris hierher.“ Auch wenn das vielleicht etwas übertrieben ist, verstehen

können wir es. Die Ile-anti-stress, so der Werbespruch der südbretonischen Gemeinde Morbihan, zu der neben der Belle Ile auch noch die nicht minder schönen Inseln Groix, Houat und Hoëdic gehören, hat auch uns in ihren Bann geschlagen. Schon zwei Tage länger als geplant liegen wir im Hafen, und ein bald bevorstehendes Auslaufen ist noch lange nicht abzusehen. Lieber genießen wir die Ferienatmosphäre der Insel, strampeln auf gemieteten Velos die verschlungenen Küstenpfade entlang, von Bucht zu Bucht, von einem felsigen Kap zum nächsten und immer wieder durch zauberhaften Dörfer und endlose, duftende Wiesen und Felder. Und abends locken die zahlreichen, lebhaften Restaurants und Bars von Le Palais, so dass auch die Bordküche schon seit Tagen kalt bleibt.

Gefährliche Gezeiten: Belle Ile und das Morbihan - Literaturboot - Blog, Reisen, Reviere & Häfen

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

„Tall Ships“ in Dänemark

„Give me a Tall Ship and a star to steer her by!“ – diese berühmte Zeile aus John Masefield’s „Sea Fever“ könnte einem in diesem Sommer auch in Dänemark in den Sinn kommen. Denn die „Tall Ships“ werden auf ihrer internationalen Regatta 2022 gleich zweimal in Dänemark gefeiert: Start der Tour

Unter Segel zur Metropole

Bild oben: London auf eigenem Kiel, kein Problem! Foto: susan-q-yin, unsplash Idylle, oder Metropole? Ein Schiff ankert in lauer Tropennacht vor einem Strand, an dem die Wipfel der Palmen im Passatwind rascheln. Und irgendwo verloren in den nordischen Schären liegt ein anderes Schiff wie auf dem Ententeich auf spiegelglattem Wasser,

Street-Food am Yachthafen, Aalborg

Das ist ideal für hungrige SeefahrerInnen: Im Yachthafen Skudehavn in Aalborg (westlich der zwei Klappbrücken über den Limfjord) kann man an der Pier längsseits festmachen, direkt vor der beliebten Street-Food Halle: Ein Tipp, der sich längst weit über Aalborg hinaus herumgesprochen hat. Es gibt hier wirklich gutes, internationales Street Food:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.