Trinken in Schweden: Ein Land wird trinkBar

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Nach zwei erfolgreichen Jahren der Initiative „Schweden – Ein Land wird Restaurant“ wird das Genusskonzept im Freien erweitert: Nun können Gäste nach dem Motto „Ein Land wird trinkBar“ auch regionstypische Getränke verkosten. Im Sommer 2021, wenn Draußensein und Natururlaub mehr denn je dem Zeitgeist entsprechen, stehen 16 Tische an besonders reizvollen Plätzen in der schwedischen Landschaft und versprechen kulinarische Erlebnisse unter blauem Himmel statt mit weißen Tischdecken. Der Großteil bietet neben Essen ab sofort auch erfrischende Drinks an. Damit ist Schweden nicht mehr nur das größte Restaurant, sondern auch die größte Open-Air-Bar der Welt.

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Was genau an einem Tisch ausgeschenkt und angeboten wird, hängt vom jeweiligen Betreiber und den örtlichen Gegebenheiten ab. Vom geführten Halbtagesausflug mit Zutatensammeln über Getränkeverkostungen und -menüs bis hin zum einzelnen Craftbier oder Apfelsaft vom Produzenten nebenan ist alles dabei. Außerdem können Besucher selbst Getränke mixen. Wie bei der Kochvariante „Ein Land wird Restaurant“, für die vier renommierte schwedische Köche Gerichte mit Zutaten aus der Natur entwickelt haben, bildet nämlich auch bei „Ein Land wird trinkBar“ eine Rezeptsammlung das Herz der Kampagne. Vier schwedische Getränkeexperten haben alkoholfreie Cocktails kreiert, die jeweils eine Himmelsrichtung bzw. einen Landesteil repräsentieren. Das sind: Rebecka Lithander vom Malmöer Restaurant Mutantur (Südschweden), die preisgekrönte Cocktailbar Tjoget in Stockholm (Ostschweden), die Bar Bruno in Göteborg (Westschweden) sowie Emil Åreng, der 2015 zum besten Bartender Schwedens gekürt wurde (Nordschweden). „Die Initiative ‚Schweden – Ein Land wird trinkBar“ soll es Besuchern ermöglichen, schwedische Aromen direkt in der Natur zu kosten“, sagt Jens Heed, Programmleiter für Genusstourismus bei Visit Sweden. „Schwedens große Vorratskammer mit Beeren, essbaren Pflanzen und frischem Wasser bietet beste Voraussetzungen für außergewöhnliche Trinkerlebnisse.“ Die vielseitigen Möglichkeiten, die schwedische Landschaft zu genießen, verdanken wir dem sogenannten Jedermannsrecht: Es räumt buchstäblich jedem Einheimischen und Besucher das Recht ein, sich frei durch die Natur zu bewegen und ihre essbaren Schätze zu verwerten. Dass man dabei Anwohner sowie Flora und Fauna respektiert und keine Abfälle zurücklässt, ist Ehrensache. Beim Identifizieren von Pilzen, Beeren und Kräutern empfiehlt sich ein Bestimmungsbuch oder ein lokaler Food-Guide, der sich in der Region bestens auskennt.

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