Windpilot und das steuerfreie Segeln

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Ein Hinterhof in Hamburg-Wandsbek. Von der Straße kommend, betritt man hier eine andere, kleine, wunderschöne Welt für sich. Blumen, rankende Kletterpflanzen und ein halb hinter all diesem wuchernden Grün verstecktes Gebäude mit viel Glas und Holz. Und: Überall Figuren, Statuen, Schnitzereien. Ein Alligator lauert in der Ecke, etliche andere Wesen beäugen den Besucher neugierig.

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Willkommen bei Windpilot, willkommen bei Marzena Wiska und Peter Förthmann!

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Ein Besuch in der vielleicht kleinsten Fabrik der Welt lohnt sich, es ist fast auch wie ein Besuch im kleinsten Museum der kuriosen Kunstwerke. Vor allem aber werden hier „technische Kunstwerke“ hergestellt, in Kleinserie und immer mit Handarbeit verbunden. Die wichtigsten Teile der Selbststeueranlagen werden hier im Hof hergestellt, nur wenige werden von externen Firmen geliefert. In den Regalen lagern hunderte von Teilen, säuberlich aufgereiht, so dass Marzena und Peter falls gewünscht Bestellungen aus der ganzen Welt innerhalb weniger Tage erledigen können. Jedes System wird hier individuell für das jeweilige Schiff zusammengestellt, und sodann weltweit mit UPS oder Luftfracht zugestellt.

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Seit 50 Jahren ist Windpilot der Begriff für windgetriebene Selbststeueranlagen. Die Gründungsgeschichte ist so bemerkenswert wie alles, was in den Jahrzehnten danach folgte. 1976 jedenfalls gingen John Adam und Peter Förthmann auf dessen Stahlyawl segeln. John hatte acht Jahre zuvor die Firma Windpilot gegründet, aber als die beiden von ihrer Segeltour zurück kamen, war der Tausch besiegelt: Firma gegen Schiff.

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So begann Peters lange Reise mit dem Wind, durch Stürme (mehr) und Flauten (weniger), natürlich war nicht immer alles „plain sailing“ mit langen Schoten. Die Windpiloten wurden immer weiter entwickelt und verbessert; 1971 gab es die erste Pacific Pendelruderanlage, hergestellt in Handarbeit in Edelstahl. Die Produktion wurde 1985 auf Aluminium Gießverfahren umgestellt, die Systemschwestern PACIFIC und PACIFIC PLUS im Dialog mit der Seglerwelt eingeführt, immer mitten im Geschehen und mit immer wieder neuen Ideen. Sehr viele SeglerInnen weltweit schwören auf die Anlagen von Windpilot, sie gelten als besonders zuverlässig und präzise beim Steuern, es sind nicht die teuersten Anlagen und Peters freundliche Unterstützung per Mail und Telefonberatung ist sowieso inklusive.

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Zurück in das Zentrum des Windpilot-Universums. Wer die unzähligen Windpilot-Anlagen auf allen Meeren und Ankerplätzen der Welt sieht, vermutet dahinter meist ein ziemlich großes Unternehmen. Aber Windpilot wird heute von nur zwei begeisterten Menschen betrieben: Peter Förthmann und seiner Frau Marzena Wiska. Zusammen leben sie im ersten Stock über der bereits erwähnten, kleinsten Fabrik der Welt, in einem selbst neu aufgebauten und äußerst charmanten Gebäude. Über die Jahre waren hier fast alle „Größen“ der Wassersportbranche zu Gast. Die „Legenden“ der globalen Blauwasserszene und sehr viele der vielen segelnden WeltenbummlerInnen und OzeanseglerInnen sind Marzena und Peter schon lange persönlich bekannt, mit vielen verbindet sie eine herzliche Freundschaft.

Für viele SeglerInnen beginnt die grenzenlose, entspannte Welt des „steuerfreien Segelns“ eben genau hier, in diesem bemerkenswerten Hinterhof in Hamburg.

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Mehr Informationen über Windpilot hier

Hier geht es zu Peter Förthmanns persönlichen Blog

Hier geht es zu Peter Förthmanns Buch „Bootsbau Gestern und Heute“

Hier geht es zu Peter Förthmanns Buch „Mythos Weltumsegelung“

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Eine Antwort

  1. Ein eindrücklicher Bericht über ebenso eindrückliche Menschen hinter einem tollen Produkt und Geschäftsmodell. So eine Einstellung sollte beispielhaft sein für manchen Grossbetrieb aus der Wassersportbranche.
    Selbstverständlich ist eine solche „Heckverzierung“ an meinem Schiff montiert. Eine toller Freundschaftsbeweis von Peter.

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