Tom Cunliffe über Rollgroßsegel – im Baum

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Bob Dylan singt es in A hard rain’s gonna fall, und man sollte es ruhig beherzigen: „Ich werde mein Lied gut kennen, bevor ich anfange zu singen“.

Das ist ein guter Rat.

Vor Jahren segelte ich einmal auf einem Boot mit einem Rollgroßsegel im Baum: Das „In-Boom-Reefing“. Es war eine Katastrophe. Etwas später war ich auf einem anderen Schiff, auch mit einem Rollbaum, und auch das war nicht beeindruckend. Das Konzept machte zwar Sinn, aber die Ausführung schien nicht zu funktionieren. Der einzig logische Schluss daraus, dachte ich, wäre also, dass die ganze Idee für die Katz sei. Ich glaube, ich habe das sogar irgendwo geschrieben und veröffentlicht. Ein echter Fehler, zurückzuführen auf zu wenige eigene, praktische Erfahrungen. Ich hätte auf Bob Dylan hören sollen…

Mein aktuelles Schiff war, als ich es kaufte, mit einem nachgerüsteten Leisure-Furl-Rollreffsystem ausgestattet. Ich aber wollte ein herkömmliches, durchgelattetes Großsegel mit einem „Stack-Pack“ und nahm daher an, dass einer meiner ersten Jobs bei diesem damals neuen Schiff darin bestehen würde, den Baum zu tauschen. Das Boot zeigte jedoch einige deutliche Indizien, dass der amerikanische Voreigner insgesamt wohl recht genau wusste, was er tat. Also beschloss ich, das System auszuprobieren. Nach ein paar Pannen war ich von den hervorragenden Segeleigenschaften des Bootes und vom nahezu perfekten Stand des Großsegels überrascht. Jetzt, zehn Jahre und mehrere tausend Meilen später würde ich es um nichts in der Welt ändern. Und so funktioniert es:

 

Tom Cunliffe über Rollgroßsegel - im Baum - Literaturboot - Alles (un)mögliche, Blog

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