Robinsons Tochter

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Dies ist ein Buch über Robinson Crusoe. Über Inseln im weiteren Sinne, vor allem einsame. Aber es ist auch ein Buch über Bücher, über das Lesen und über Abenteuer, die sich im Kopf abspielen.

In England im Jahre 1904 kommt die sechsjährige Polly, deren Mutter schon ein Jahr nach ihrer Geburt starb und ihr Vater, der Kapitän, mit seinem Schiff und einer Flasche Gin in der Hand in der Irischen See versank, zu ihren eigenartigen und vor allem frommen Tanten in ein großes Haus am Meer. Viel Freude gibt es für Polly hier nicht, aber Bücher. Lesend lernt sie die Welt kennen, lesend wird sie zu einer heimlichen Rebellin, lesend lernt sie selbst zu leben. So kommen in diesem Buch auch einige der großen Romanciers des 19. Jahrhunderts zu Wort.

Das für Polly bedeutendste Buch, das „Buch der Bücher“, sozusagen, ist Robinson Crusoe. Im Buch sagt Polly: „Ich hätte ihn gemocht, den Robinson. Er hat die Dinge gern geradegerückt. Die hoffnungsvollen Aspekte aufgeschrieben. So vernünftig und mutig. So stark und schön. Er hat sich unglaublich um Selbstachtung bemüht. Er war natürlich ein Mann, da war das einfacher. Aus ihm lief nicht alle vier Wochen Blut, bis er alt war.“

Polly wird alt, lebt ein langes Leben. Robinson verlässt sie nie, auf ihrer langen Reise durch das Erwachsenwerden, die Emanzipation, die Rebellion gegen die heuchlerische Frömmelei der Tanten. Aus dem Verlagstext: „Am Ende ihres fast ein Jahrhundert umspannenden Lebens wird sie Liebe und Enttäuschung, Depression und rettende Freundschaft kennengelernt und ihre Bestimmung gefunden haben. Ein großer Roman voller hinter gepolsterten Türen verborgener Geheimnisse, so raffiniert und klug, wie nur Jane Gardam sie inszenieren kann.“

Und was sagt die großartige Autorin selbst zu diesem Buch? „In Robinsons Tochter steht alles drin, was ich zu sagen habe.“

 

Sie können dieses Buch gleich hier bestellen, bequem und portofrei, und auch uns damit ein wenig helfen. Vielen Dank!

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