Flensburger Förde: Großer Genuss auf kleinem Törn

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Die Flensburger Förde und der sich daran anschließende Alsensund sind ein wunderbares, geschütztes aber vielfältiges Revier. Taugt es auch für einen kulinarischen Genusstörn? Machen wir einen Versuch.

Das heimliche Grab der Königin. Margrethe I von Dänemark verstarb im Oktober 1412 auf einem Schiff in der Flensburger Förde an den Folgen der Pest. Und sie soll auf der großen Ochseninsel beigesetzt worden sein. Dieses Gerücht entstand, als man im 19. Jahrhundert ein altes Grab fand, wo zuvor nur Vieh weidete. Als man es entdeckte, gab es auf der Insel bereits einige Bewohner und auch eine kleine Bootswerft.

Flensburger Förde: Großer Genuss auf kleinem Törn - Literaturboot - Blog, Beste Hafenkneipen & Restaurants, Reisen, Reviere & Häfen

Hätte die Königin sich die Insel als letzte Ruhestätte ausgewählt, man könnte es verstehen. Heute ist das Eiland wieder in den Ursprungszustand von damals versetzt worden. Ein kleiner Strand, Weiden, Gebüsch, Bäume. Sonst nichts: Zurück zur Natur.

Und nur einen Steinwurf entfernt, am Ufer des Festlandes, befindet sich der legendäre „Hot-Dog-Havn“. Annies Kiosk ist seit vielen Jahren beliebt, die roten Würstchen in den pappigen Brötchen sind zwar nicht besser als anderswo, die Lage jedoch macht‘s. Am Wasser, beim Strand, Blick auf Förde und Ochseninseln, so wurde die Imbissbude zum Massenmagnet. Immerhin kann man, je nach Wasserstand, mit 1,5 Meter oder auch etwas mehr Tiefgang an der Brücke vor der Bude anlegen, von der bis vor etwa einem Jahr noch die kleine Fähre zur Großen Ochseninsel übersetzte.

Flensburger Förde: Großer Genuss auf kleinem Törn - Literaturboot - Blog, Beste Hafenkneipen & Restaurants, Reisen, Reviere & Häfen

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

„Tall Ships“ in Dänemark

„Give me a Tall Ship and a star to steer her by!“ – diese berühmte Zeile aus John Masefield’s „Sea Fever“ könnte einem in diesem Sommer auch in Dänemark in den Sinn kommen. Denn die „Tall Ships“ werden auf ihrer internationalen Regatta 2022 gleich zweimal in Dänemark gefeiert: Start der Tour

Unter Segel zur Metropole

Bild oben: London auf eigenem Kiel, kein Problem! Foto: susan-q-yin, unsplash Idylle, oder Metropole? Ein Schiff ankert in lauer Tropennacht vor einem Strand, an dem die Wipfel der Palmen im Passatwind rascheln. Und irgendwo verloren in den nordischen Schären liegt ein anderes Schiff wie auf dem Ententeich auf spiegelglattem Wasser,

Street-Food am Yachthafen, Aalborg

Das ist ideal für hungrige SeefahrerInnen: Im Yachthafen Skudehavn in Aalborg (westlich der zwei Klappbrücken über den Limfjord) kann man an der Pier längsseits festmachen, direkt vor der beliebten Street-Food Halle: Ein Tipp, der sich längst weit über Aalborg hinaus herumgesprochen hat. Es gibt hier wirklich gutes, internationales Street Food:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.