Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf: 75 Jahre!

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Seit dem Erscheinen von Astrid Lindgrens erstem „Pippi Langstrumpf“-Buch sind 75 Jahre vergangen. Deswegen steht das stärkste Mädchen der Welt im Jahr 2020 im Rampenlicht – auf der Bühne und in der Buchwelt. Anlässlich des Jubiläums kommt in Stockholm im Sommer der Pippi-Musical, ”Pippi im Zirkus”. Besonders: ABBA-Sänger Björn Ulvaeus hat die Liedtexte geschrieben, Kollege Benny Andersson einen Teil der Musik komponiert. In Deutschland feiert der Oetinger-Verlag das Jubiläum mit neuen Büchern und Produkten. Am 21. Mai 2020, dem Geburtstag von Astrid Lindgrens Tochter Karin, erscheinen die drei Pippi-Romane mit den Original-Illustrationen von Ingrid Vang Nyman und ein Coffee-Table-Buch für erwachsene Pippi-Fans. Bisher haben sich die Pippi-Langstrumpf-Romane in Deutschland 8,6 Millionen Mal verkauft – mehr als in jedem anderen Land. Zuerst wollte aber kein Verlag die scheinbar jugendgefährdenden Geschichten der Pippi Langstrumpf übersetzen. Dass ausgerechnet der Fachbuchverleger Friedrich Oetinger auf das Kinderbuch aufmerksam wird, ist Zufall – oder Schicksal. Was man außerdem (vielleicht) noch nicht über Pippi Langstrumpf wusste:

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●    Achtung, leicht entzündbar: Astrid Lindgren schickte das Pippi-Langstrumpf-Manuskript zuerst an einen Verlag mit den Worten „In der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren“.

●    Pippi wohnt (auch) auf Gotland: Die Villa Kunterbunt aus den Spielfilmen steht im Freizeitpark Kneippbyn nahe der Hansestadt Visby auf der größten Ostseeinsel. Dorthin wurde sie 1970 von ihrem ursprünglichen Standort auf einem Truppenübungsplatz versetzt, weil das Militär auf Gotland mehr Platz brauchte.

●    Pippi ist nicht käuflich: Astrid Lindgren wollte nicht, dass ihre Figur für Kommerz ausgebeutet wird. Deswegen dürfen bis heute keine Lebensmittel mit dem Bild von Pippi hergestellt und verkauft werden.

●    Freunde helfen Freunden: Die deutsche Übersetzung der Pippi-Langstrumpf-Bücher stammt von Cäcilie Heinig, der Ehefrau von Autor Kurt Heinig, der den Verleger Friedrich Oetinger persönlich nach Stockholm eingeladen hatte.

●    Wie der Vater, so die Tochter: Der Name von Kapitän Langstrumpfs Schiff „Hoppetosse“ ist eine Abwandlung des schwedischen Wortes „Hoppetossa“, dass einerseits einen Frosch bezeichnet, im übertragenen Sinn aber andererseits auch ein „widerspenstiges Mädchen“.

●    Großer Ansturm: Um die Filmrolle der Pippi Langstrumpf zu bekommen, bewarben sich nicht weniger als 8 000 Kinder in Schweden.

●    Aus der Reihe getanzt: Auch bei den Verfilmungen hatte Astrid Lindgren ihre Hände im Spiel. Einzig Herr Nilsson, der niedliche Affe, ließ sich weder von Astrid Lindgren noch von Regisseur Olle Hellbom etwas sagen. Immer wieder riss er spielerisch die Perücke vom Kopf der Pippi-Darstellerin, Ingrid Nilsson.

●    Pippi Langstrumpf und die First Lady: In einem Interview mit der New York Times nannte Michelle Obama das starke Mädchen als literarische Heldin ihrer Kindheit. Sie schätzt besonders, dass Pippi sich Gehör verschafft und gut zu ihren Freunden ist. „Pippi Longstocking was my girl.”

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