Monster-Multis in Nizza

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das größte Segelfest beginnt nächste Woche in Nizza. Hier kann man die Superlative sehen. Die größten Rennyachten, die berühmtesten Skipper und die schönste Szenerie. Das ist das Rennen Nice UltiMedvom 25. April bis zum 6. Mai. „Ein Aufeinandertreffen der Titanen“, heißt es dazu in Frankreich, und die Skipper sind wahrhaftig Sporthelden, vor allem in Frankreich: Thomas Coville (der zweit-schnellste Mann alleine um die Welt), Francis Joyon (derzeitiger Rekordhalter der Trophée Jules Verne – in der kürzesten Zeit um die Welt), Armel Le Cléac’h (Sieger des letzten Vendée Globe Einhand-Weltrennens) und Yves Le Blévec (dritter in der 2011 Transat Jacques Vabre) starten gegeneinander in den Ultims, den Hochsee-Monstern, Trimarane von mehr als 30 Meter Länge und 20 Meter Breite, die auf allen Ozeanen der Welt unterwegs sind und dabei enorme Geschwindigkeiten erreichen. Oft einhand, doch in diesem Rennen durch das westliche Mittelmeer sind Crews von drei bis sechs Personen an Bord.

Damit diese riesigen Renner ihr volles Potenzial erreichen können, ist das Nice UltiMed als Offshore-Sprint ausgelegt. Der Start wird am 2. Mai um 13.02 Uhr in der Bucht direkt vor der berühmten Uferpromenade von Nizza, Promenade des Anglais, stattfinden. Vorher jedoch wird es einen „Schau-Sprint“ von 100 Seemeilen vor der Küste der Region „Sud-Provence-Alpes-Côte d’Azur“ geben (am Sonntag, 29. April, Start um 11 Uhr) ebenfalls vor der Promenade des Anglais. Im Hafen von Nizza kann man die Schiffe und ihre Crews aus der Nähe betrachten. Auf dem Quai des Etats Unis gibt es eine Ausstellung (freier Eintritt), in der man alles über das Rennen, die Schiffe und die Segler erfahren kann. Am 5. Mai werden die Yachten im Ziel, an der gleichen Stelle wie der Start, zurückerwartet – das Rennen wird sie in nur drei Tagen zweimal durch das westliche Mittelmeer geführt haben, um Korsika, Sardinien und Menorca herum, nach Marseille und zurück nach Nizza. Zwei Runden werden gesegelt, die zweite Runde kann jedoch jederzeit abgekürzt werden um sicher zu stellen, dass das Renne am Nachmittag des 5. Mai endet.

Mehr Infos (Englisch oder Französisch) gibt es hier.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Podcast: Über das Profisegeln, Umwelt und Grüne Tiger

Ein Gespräch mit Profisegler, Student und Autor Nik Willim, der gemeinsam mit Asadullah Haqmal einen bemerkenswerten Ökothriller geschrieben hat: Grüne Tiger.  Dieser „Ökothriller“ ist ein Erstling der beiden jungen Autoren Nik Aaron Willim und Asadullah Haqmal  – und was für ein Einstieg! Es geht um das Thema, was uns alle

Rund um den Limfjord

Die dänischen Traditionssegler segeln im September wieder ihre schon traditionelle „Regatta“ rund um den Limfjord. Wer möchte, kann an Bord dabeisein.  Martin lässt das alles ganz kalt. Da kann Jesper noch so hektisch am Rad kurbeln, um hinter dem Heck der „Carene Star“ vorbei zu luven, der Schiffsjunge hockt stoisch

Inseln und noch mehr Inseln

Wie viele Inseln hat die Ostsee? Und wie wenige kenne ich davon. Und wie wunderschön viele doch sind. Einige habe ich im Laufe vieler Jahre angelaufen, zwei weitere sind für mich in diesem Sommer als „Neuheiten“ dazu gekommen: Hanö in Südschweden und Omø am Rande des Großen Belts. Jedenfalls, die

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.