Das Haus, das in den Wellen verschwand

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Ein schöner Segel-Sommerthriller: Das Haus, das in den Wellen verschwand. Die zwei jungen Engländerinnen Lana und Kitty sind auf Weltreise und in den Philippinen steigen sie auf einer Yacht mit ein. Soweit nichts Aufregendes, also. Aber die beiden, die ja immerhin die Welt kennenlernen wollten, lernen hier Dinge kennen, die sie dann doch aus der Bahn werfen. Anfangs ist das Dasein auf der Yacht in tropischen Gewässern ein Traum, doch bald ändert sich die Lage, zunächst subtil, bald immer deutlicher. Es geht um die verschiedenen Persönlichkeiten an Bord und darum, dass jeder seine eigenen Probleme und Geschichte mit sich herumschleppt, was sich dann irgendwann wie Gift auf die Gruppe an Bord auswirkt. Die Freundschaft der beiden Mädchen jedenfalls scheitert in dieser Umgebung, während die Protagonistin immer verzweifelter versucht, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Klar, dass in solch einem Mikrokosmos an Bord die Probleme einzelner schwerer wiegen, klar auch, dass hier vieles von dem, was Jahre oder Jahrzehntelang unter irgendwelche Teppiche gekehrt wurde, umso deutlich zutage tritt. Das kennt man doch eigentlich: Nirgends lernt man sich besser kennen, als an Bord einer Yacht, die unterwegs in ihrer eigenen Welt quasi ist. Ein altes Thema also, aber hier wurde es einigermaßen spannend verarbeitet. Und das auch noch ganz ohne Blutbad oder sonstigen physischen Horror. Lana jedenfalls schafft den Ausstieg von Bord und erfährt dann, dass das Schiff vor einer entfernten Küste gesunken sein soll. Und hier geht es mittenrein in die Story, die ganz gekonnt auf zwei Zeitebenen erzählt wird. Kann man gut lesen, vielleicht nicht gerade auf einem längeren Törn mit lauter Fremden an Bord… !


Jetzt portofrei bestellen!

Oder bei Amazon bestellen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Der Inselvogt von Memmert

Auf Eilanden wie dieser, die kaum mehr sind als ein Sandhaufen mit spärlicher Vegetation und ein paar Seevögeln, wurden einst – sofern diese in den Tropen lagen – abgesetzte Piratenkapitäne von ihrer meuternden Mannschaft ausgesetzt um dort jämmerlich zugrunde zu gehen. So geplant auch für Captain Jack Sparrow, dokumentiert in

Handbuch Sturmtaktik

Als ich hörte, dass der Verlag millemari das Buch „Storm Tactics Handbook“ von Lin & Larry Pardey in einer deutschen Übersetzung herausgebracht hatte, war ich hocherfreut. Immerhin ist dies einer der echten Klassiker der „Sturm-Literatur“ – ebenso, wie das immer wieder zitierte Standardwerk zum Thema, „Heavy Weather Sailing“ („Schwerwettersegeln“ auf

Nordatlantik

Der Nordatlantik: Eine wilde und stürmische See, dazu entlegene Küstenorte voller eigenartiger Menschen. Das ist die gängige Vorstellung von dieser Gegend, die hier in diesem Buch auch ein Stück weit bestätigt wird. Festgehalten in eindrucksvollen Fotos und interessanten Texten. Ja, der wilde Norden! Der Nordatlantik, könnte und sollte man vielleicht

Digitale Empfehlungen