Black Jack

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Wenn ein Herzblutsegler, Weinliebhaber, Frankreichverehrer mit Buchstaben umgehen kann, weil er zum Geldverdienen als Fachautor, Redakteur und Journalist arbeitet, dann kann nur so ein Erstlingsroman dabei herauskommen.

Ein Krimi sollte es sein, inspieriert von seinem Freund, der einst wie die Hauptperson im Roman als Yachtdektiv unterwegs war, Regatten segelt und an Bord lebte. Dazu kommt die warme südfranzösiche Mittelmeerküste mit ihren sehr unterschiedlichen Gesichtern von reich bis ganz reich, von Kriminellen und einfachen Menschen, die hier leben.

Man merkt Detlef Jens an, dass er in Cannes lange gelebt hat, dass er die Yacht des Seglers Fabian Timpe schon gesegelt hat und in sie verliebt ist. Er kennt die Bars in der Altstadt, den Wein der dort getrunken wird, die Pier mit den großen Booten. Man fühlt sich mit seiner sehr ansprechenden Beschreibung des Ortes mitgenommen ans Mittelmeer.

Durch die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Yachtdetektiv ist ein beinahe realer Fall einer verschwundenen luxuriösen Yacht entstanden. Und Fabian und sein Sohn werden da hineingezogen und kommen zwischen die Fronten von Yachtversicherungen, Spielern und Polizei.

Zwischendurch darf es für einen Segler und Schriftsteller an einer spannenden Regatta nicht fehlen. Auch hier wird das Geschehen mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Fast hat man das Gefühl selbst an Bord zu sitzen und den Wind zu spüren.

Fazit: Ein Roman, der leider fast zu kurz ist, denn er liest sich leicht und schnell, da immer für Spannung gesorgt ist, Einblicke in die Welt der reichen und vermeindlichen Yachtbesitzer, ihren Egos und ihrer kriminellen Energie gibt.Und wir lernen einen sympatischen Yachtdetektiv kennen, der mit seinem Sohn auf einer Segelyacht lebt und das Leben liebt.

Ich freue mich schon auf den zweiten Band mit Fabian Timpe, der im Frühjahr 2020, wieder im hamburger Verlag KJM, erscheinen wird!

Eine Rezension von Andreas Schiebel (lebt auf seinem Boot und ist gerade unterwegs: http://slisand.blogspot.com)

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1 comment for “Black Jack

  1. 22. Dezember 2019 at 12:46

    Lieber Andreas, danke für diese schöne Rezension. Ich freue mich auch sehr auf das Erscheinen des nächsten „Fabian Timpe“, denn derzeit bin ich noch heftig am Schreiben…!

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