Neueröffnung: Tate St. Ives

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St. Ives, das sehr romantische Künstlerdorf im äußersten Südwesten der Britischen Inseln, ist wieder um eine Attraktion reicher: Die „Tate St. Ives“, diese bemerkenswerte Außenstelle der weltberühmten „Tate Gallery“ in London, wurde, nach langer Diskussion und umfangreichen Baumaßnahmen, neu eröffnet.

St. Ives, an der Nordküste Cornwalls, lockte vor einem Jahrhundert die Künstler in Scharen an ob seiner einmaligen Lichtverhältnisse. Seit Eröffnung der „Tate St. Ives“, ursprünglich im Jahre 1993, kamen die Kunstinteressierten in noch größerer Zahl: mit 260.000 Besuchern im Jahr waren es von Anfang an viermal so viele, wie ursprünglich erwartet. Eine Erweiterung des Gebäudes war schon lange fällig, doch scheiterte ein erster Anlauf im Jahr 2004 an den Einsprüchen der Anwohner über den Verlust eines Parkplatzes. Damals schon hatte der junge kanadische, in London lebende und arbeitende Architekt Jamie Fobart die Ausschreibung gewonnen. Nach dem Parkplatz-Dilemma wurde die Erweiterung an anderer Stelle geplant und auch der neue Wettbewerb wurde von Fobart gewonnen. Nachfolgend seine Kommentare zum Entwurf.

„Das Gebäude befindet sich an einer nicht ganz einfachen Stelle in diesem kleinen, historischen Ort an der wildromantischen Nordküste von Cornwall. Die neue Erweiterung musste tief in den Felsen versenkt werden, doch dank der großen Dachluken fällt sehr viel natürliches Licht ein. Rein Äußerlich passt sich das Gebäude an die eher volkstümliche Architektur von St. Ives an, ebenso fügt es sich in die Küstenlandschaft ein. Die großzügigen Licht- und Raumverhältnisse innen sind von außen kaum zu ahnen. Die neue Galerie erstreckt sich über eine 500 Quadratmeter große Fläche, die weder durch Träger noch Wände unterbrochen wird. Allerdings gibt es hier die Möglichkeit, diese weite Fläche umzugestalten und bis zu sechs kleinere Räume daraus zu machen.“

Das Gebäude an sich ist sehenswert, auch lohnt sich der Ausblick vom Dach der Galerie, das als eine Art öffentlicher Park gestaltet ist. Vor allem aber lohnt sich natürlich der Blick nach innen, auf die dauernden und wechselnden Ausstellungen der Tate St. Ives. Informationen dazu gibt es hier auf der Webseite der Galerie.

Fotos: Tate St. Ives Hufton+Crow

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