Ned Myers oder: Ein Leben vor dem Mast

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Lederstrumpf geht an Bord! James Fenimore Cooper, der erste hauptberufliche Autor historischer Romane in Amerika, beschreibt hier das Leben des Ned Myers. Der ging mit zehn oder zwölf Jahren (hier sind sich die Quellen nicht ganz einig) an Bord des amerikanischen Handelsschiffes „Stirling“ und sah nie zurück. Bis zu seinem Tod, im Alter von 56 Jahren, hatte er auf dutzenden Schiffen gesegelt und „ganze 25 Jahre außer Landsicht“ verbracht. 1842 schrieb James Fenimore Cooper das abenteuerliche Leben des Ned Myers vor dem Mast auf. Cooper, der selbst auf Schiffen der amerikanischen Marine zur See gefahren war und erst nach seiner Heirat von seiner Frau dazu überredet wurde, an Land zu bleiben, schreibt sachlich und anschaulich, in einer Sprache und Detailtreue die das abenteuerliche Leben des Ned Myers wirklich nachvollziehbar macht  obwohl dieser schier unglaubliches erlebt hatte: Geschichten über Sturm, Schiffbruch, Seekrieg, Gefangenschaft und Flucht, über Mut, Verzweiflung, Einsamkeit und Tod. Seit seiner Jungfernfahrt hat Myers auf hundert Schiffen gedient, ist als Tabakschmuggler nach Irland und als Opiumschmuggler nach China gereist, hat als Kanonier im Krieg gegen England gekämpft, ist auf einem Walfänger  in die Südsee gesegelt und hat auf Linienschiffen, Frachtern, Fischerbooten und Zollkuttern gearbeitet, bis ein tragischer Unfall ihn zwang, sein zielloses Vagabundenleben aufzugeben und heimzukehren.

Was für ein Buch! Hier in einer modernen und kommentierten Übersetzung von Alexander Pechmann, in gewohnt liebevoller Ausstattung mit Leineneinband im Schuber. Äußerst empfehlenswert.

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