Um die Welt mit einem Lächeln

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Ein vielversprechender Buchtitel und ein angenehm lockerer Schreibstil. Aber trotz der mit sieben Jahren umfangreichen Zeit für die klassische Barfußroute scheint die Weltumsegelung auf der Borracho der pure Stress gewesen zu sein: gerissener Keilriemen, unfreiwilliges Trockenfallen, Austausch des kaputten Motors auf Curaçao, Kollision mit einem Felsen, Ausfall des GPS, Leine im Propeller, Bedrohung durch Piraten, … Dazu wird sehr, sehr häufig erwähnt, welche Situationen auf See alle lebensgefährlich werden können. Wenn der Text dann noch einige Fehler enthält, der Schutzumschlag grausig ist und (bis aufs Autorenporträt) Fotos fehlen, wird es eben doch nur ein Weltumsegler-Bericht von vielen. Stellenweise interessant, aber kein anhaltendes Lächeln beim Lesen erzeugend.

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Ich habe nicht vor, jemals noch einmal in einen schweren Sturm zu geraten, ich glaube, ich habe meinen Anteil daran (üb)erlebt. Da ich aber schon vorhabe, noch weiter zu segeln, lässt sich das leider auch nicht ganz ausschließen. Dennoch ist

Eis in den Segeln

Nioclás Seeliger, Fotograf und Journalist aus Berlin, wurde 2010 infiziert. Der Polarvirus erwischte ihn bei einem Törn auf der deutschen Brigg „Roald Amundsen“ – auf der winterlich eisbedeckten Ostsee. Trotz vor Kälte steifer Finger wurde dort der Grundstein fürs Verlangen

4 comments for “Um die Welt mit einem Lächeln

  1. cees de reus
    11. April 2013 at 19:58

    Ich war selber am Bord der Borracho, und ich kann Ihnen sagen: Stress war selten an Bord!
    Fakt ist: es gibt keine Weltumseglung ohne Probleme. Ich habe versucht diese Probleme zu relativeren und mit Humor zu schildern. Anscheinend versteht aber nich jeder meine Art von Humor. Damit werde ich wohl leben muessen.

    • Andrees Lehmann
      23. August 2013 at 21:41

      Vor 3 Stunden habe ich nach der letzten Seite das Buch beiseite gelegt. Die Rezension kann ich nur bedingt nachvollziehen. Von Stress an Bord hatte ich beim Lesen überhaupt nicht den Eindruck, ganz im Gegenteil: ich war erstaunt mit wie viel Gelassenheit und Routine diese 7-jährige Reise an Bord wohlmgewesen sein muss.

      Ich habe schon viele Erzählungen von Weltumsegelungen gelesen. Diese hat mich persönlich aber am meisten angesprochen! Viele Entscheidungen waren sehr nachvollziehbar und der Schreibstil ist sehr angenehm.

      Aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung

  2. Gerd
    29. Mai 2014 at 16:20

    Liebe Familie de Reus,
    ich lese gerade ihr Buch. Oder besser: Ich lese stellenweise meiner Frau laut vor. Wir lachen dann sehr herzlich, tolle Reise, die Sie da gemacht haben.
    Wir haben das noch vor uns, hoffentlich haben wir dann den Mut wie sie ihn hatten. Wir sind noch etwas jünger (47) und sammeln gerade die notwendigen Erfahrungen im Mittelmeer.
    Danke für die kurzweiligen Seiten!

    Herzlich, Gerd Grabietz

  3. Voxs
    22. November 2014 at 13:14

    mir schienen auch anfänglich Fehler im Text zu sein …, die ich jedoch folgend als einfach mit übersetzte Ausdruck-Eigentümlichkeiten des Niederländischen vermutete und gleichwohl dennoch gut verständlich fand.

    Ich habe seit Jahren „en masse“ Segel-Reise-Bücher gelesen, aber selten so viel gelacht wie hier, Cees‘ Humor & Schreibstil gefällt mir sehr – und die „7 Jahre“ lasen sich weg wie im Flug – Bravo!

    ps: die Boraccho „is gestrand op de kust van Boulogne sur Mer“ …
    Schade.

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