Die skandinavische Acht

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Das schreibt unser Autor Stefan Schorr über dieses Buch: 

Als 70-Jähriger bricht Wilfried Erdmann mit seiner X-79 Kathena X zu einer 1000-Meilen-Runde auf der Ostsee (Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen) auf. Was für den Langstreckensegler jedoch nichts Richtiges ist. Entsprechend machte das Schreiben dieses Buches spürbar weniger Lust als bei früheren. Ja, Erdmann weiß nach wie vor, mit seinem guten, ehrlichen (Warum dieses Buch? „Der Kühlschrank füllt sich nicht allein.“) Schreibstil zu fesseln – an einigen Stellen.

Erdmann-Stammleser lesen jedoch auch einiges, was ihnen aus früheren Büchern bekannt ist. Insgesamt hat das den traurigen Unterton des Abschiednehmens (vom Bücher schreiben) und führt zur Erkenntnis, dass dieser Erdmann am ehesten im Bücherregal fehlen darf.

Und das schreibt unsere Autorin Kirsten Panzer-Gunkel: 

Oft unterschätzt und belächelt, manchmal nicht ganz ernst genommen, so geht es der Ostsee immer wieder. Dabei kann sie durchaus mit all den fernen exotischen Segelrevieren mithalten, man muss sie nur einmal näher kennenlernen und sich auf das Revier – quasi vor der Haustür – einlassen.

Wilfried Erdmann hat dies getan und lässt uns nun mitsegeln auf dem Mare Baltikum.

In seinem Buch „Die skandinavische Acht“ berichtet er über seinen 1000-Meilen-Törn durch die Ostsee. Gemeinsam mit seiner Frau Astrid hat er dort den Sommer verbracht und ist auf der KATHENA X zwischen der Schlei und dem norwegischen Stavern die große Schleife, die Acht, gesegelt.: an der östlichen Festlandküste Dänemarks entlang, dann Schwedens Westküste bis nach Norwegen hinauf und zurück durch die dänische Inselwelt.

Mitgebracht hat er liebevolle Schilderungen von skandinavischen Orten, von denen die meisten Leser bisher wahrscheinlich gar nichts wussten, von Landschaften, die es zu durchstreifen lohnt und von Buchten, in denen sich sogar Weltumsegler noch verirren können.

Und damit dies eventuellen „Nachahmern“ nicht auch passiert, enthält Erdmanns Buch natürlich auch noch alles Wissenswerte, um sich selbst hinauf in den unbekannten bekannten Norden zu wagen.

 

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