Cape Race

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Jedes Schiff, jedenfalls jedes ernst zu nehmende Schiff, hat natürlich eine Biografie. Aber nicht jedes hat auch eine so schön präsentierte, gedruckte Biografie wie die ebenso schöne „Cape Race“ des mare-Verlegers Nikolaus Gelpke.

Ihre Jungfernfahrt hatte die „Cape Race“ im Jahre 1963, damals ein moderner Hochseetrawler. Das waren damals noch keine unförmigen, schwimmenden Fischfabriken. Die „Cape Race“ ist so etwas wie ein Klassiker, mit einem formschönen Rumpf mit hoher Back und einem sehr ausgeprägten Deckssprung. Dazu nicht zu hohe Aufbauten, ordentlich Tiefgang, eine starke Maschine. Fertig ist ein überaus seetüchtiges Schiff, gut genug allemal, um auf den notorischen Neufundlandbänken arbeiten zu können. Bei Nebel, Sturm und brutalen, zuweilen buchstäblich haushohen Wellen.

Es ist weder ein Wunder noch ein Zufall, dass sich ein Kenner der Materie in ein solches Schiff verlieben kann. Schon ihn Name, „Cape Race“, klingt romantisch; das Kap liegt nicht weit von den Bänken entfernt am südöstlichsten Punkt Neufundlands und war einst ein berühmter Punkt für den Landfall all jener Schiffe, die den Atlantik auf der Nordroute von Ost nach West überquert hatten. Was die Funkstation dort mit dem Untergang der „Titanic“ zu tun hat, erfahren wir in diesem Buch ebenfalls.

Bei einem so langen und vielseitigen Leben, wie die „Cape Race“ es schon jetzt im Kielwasser hat, ist es kein Wunder dass wir neben der Biografie des Schiffes natürlich auch so einiges aus der dazu passenden Zeitgeschichte erfahren. Aufgezeichnet ist dies in kurzen Texten aus verschiedenen Quellen und vielen tollen Bildern. Historische Aufnahmen aus der Anfangszeit ebenso, wie tollen Fotos des restaurierten, renovierten Schiffes.

Vom Fischtrawler zum Forschungs- und Expeditionsschiff bis zu ihrer Renaissance nach wirklich grundlegender Sanierung auf einer improvisierten Werft in Island durch den mare-Verlag: Diese Biografie ist nicht nur für Schiffsfreaks sehr lesbar. Und die Lektüre macht Lust auf mehr: Einmal an Bord und auf Fahrt zu gehen … !

Das Buch „Cape Race“ gleich hier bei Bücher.de bestellen, unkompliziert und portofrei!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Mini Transat: Held über Nacht

Wie ist es wirklich, an der Mini Transat teilzunehmen? Was treibt einen dazu an, mit einem nur 6,50 Meter kurzen Boot unter Regattabedingungen von Frankreich über die Kanaren nach Guadeloupe in der Karibik zu segeln? Wie Wahnsinnig muss man sein, um das auf sich zu nehmen? Diese Fragen werden hier

Für den Sommer: Yachtkrimis auch als E-books

Diese E-books passen auf jedes Schiff und in jedes Reisegepäck – als ideale Sommerlektüre an Bord oder am Strand… ! Das ist die beste Sommerlektüre für alle SeglerInnen und Bootsbegeisterte: Drei spannende Segelromane und Yachtkrimis um den an Bord seiner Segelyacht lebenden Genießer und Lebenskünstler Fabian Timpe. Im Gegensatz zu

Ann Rosman: Das Totenhaus

Das schöne, unbeschwerte, beliebte Seglerziel Marstrand, an der Westküste Schwedens nicht weit von Göteborg, hat auch seine dunklen Seiten. Jedenfalls in den Krimis von Ann Rosman, die dort mit ihrer Familie wohnt und arbeitet. Ihre Krimis sind spannend, sie vermitteln viel von der Gegend dort und auch von der lokalen