Ein Sommer lang Sizilien

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Sizilien ist eine große, faszinierende Insel, fast ein kleiner Kosmos für sich. Reich an Geschichte, Kultur; an Gerichten (lecker) und Gerüchten (Mafia). Ein spannendes Reiseziel also, hier gibt es wirklich jede Menge zu entdecken und das mit allen Sinnen. Sehen, hören, schmecken, riechen. Reichlich Stoff, über den man berichten kann.

Ein Buch über Sizilien, also? Über das Segeln vor und um Sizilien? Klar, sehr verlockend klingt das für mich. Zumal eines meiner ewigen Lieblingsbücher eben genau davon handelt, es ist das englische und leider nie ins Deutsche übersetzte Buch „The Wind off the Island“ des Seglers und Reiseschriftstellers Ernle Bradford, der sich sehr gut im östlichen Mittelmeer auskannte und der schon in den 1950er Jahren mit seiner Frau und einem holländischen Plattbodenschiff mit dem schönen Namen „Mother Goose“ Jahrelang als liveaboard und segelnder Reporter und Schriftsteller dort herumgetrieben hat. Ein wunderbares Buch, voller Poesie und Lebensweisheit. Außerdem ein historisches Zeitdokument, immerhin haben die Bradfords diese damals noch wirklich entlegene und exotische Welt nur wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bereist; lange, bevor Flugzeuge die Touristen in größeren Mengen hierherbrachten.

Das hier vorliegende Buch von Thomas Käsbohrer ist da naturgemäß ganz anders. Es beschreibt einen Törn in heutiger Zeit, einen Törn, der mir quasi aus der Seele spricht: Mit einem kleinen Boot und viel Zeit eine faszinierende Weltgegend zu erkunden. Toll! Und auch Käsbohrer kennt sich aus in diesem Teil des Mittelmeeres, berichtet im lockeren Plauderton von den Dingen, die ihm passieren und manchmal auch von denen, die ihm nicht passieren. Dramatisch jedenfalls wird es nicht, wirklich spannend? Ich muss zugeben es hat Seiten gegeben, über die ich hinweg geblättert habe. Aber vielleicht lese ich die dann ein anderes Mal, in einer anderen Stimmung. Denn dies ist ja kein Roman, es ist eher etwas wie eine Momentaufnahme, vielleicht auch ein gedruckter Reiseblog. Schön, um die Sehnsucht nach Sonne und blauem Meer zu beflügeln, schön auch, um sich verregnete Stunden an Land oder an Bord zu vertreiben.

Im Anhang angefügt sind außerdem einige praktische Infos für alle, die in diesem Teil der Welt segeln (wollen).

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