ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Ein Atlas mit fünfzig – für Segler kaum erreichbaren – Inseln. Prämiert im Wettbewerb „Die schönsten deutschen Bücher 2009“ der Stiftung Buchkunst für vorbildliche Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung. Judith Schlalansky zeigt mit ihrem Buch, „dass die abenteuerlichsten Reisen immer noch im Kopf stattfinden: mit dem Finger auf der Landkarte“. Auf Karten des arktischen, atlantischen, indischen, pazifischen und antarktischen Ozeans entdeckte die 1980 in Greifswald geborene Autorin Inseln, zu denen der Weg lang und beschwerlich und das Anlanden lebensgefährlich bis unmöglich ist. Inseln mit teils absurden, teils absonderlichen Geschichten. Die Kapverdische Insel Brava etwa kennt keine Urbevölkerung, auf Amsterdam im Indischen Ozean war nie eine Frau länger als zwei Tage zu Besuch und Marc Liblin wanderte von den Vogesen nach Rapa Iti im Pazifik aus. Als sechs-jähriger Junge lernte er in seinen Träumen eine fremde Sprache, die keiner verstand. Mit Mitte 30 traf er schließlich auf eine ältere Frau von Rapa Iti. Er heiratet die erste Frau, die ihn verstand, und die beiden zogen auf „ihre“ Insel. Nach diesem Atlas segeln? Eher nicht. Mit einer ganzseitigen Karte jeder Insel (beim 0,8 Quadratkilometer großen Tromelin überwiegt Meeresblau), Entfernungen zum nächsten Land, Größe und Geschichte der Insel sowie dem Namen in drei Sprachen bietet er jedoch Infos und Landkarten-Abenteuer gleich 50-fach.

Bücher portofrei bestellen!
Jetzt bei www.buecher.de!
ATLAS DER ABGELEGENEN INSELN - Literaturboot - Abenteuer & Fernweh, Natur & Forschung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Reisen und andere Reisen

Dies ist keine Neuerscheinung, aber eine Entdeckung, die so wunderbar ist, dass ich sie hier teilen möchte. Das Buch trägt den Titel „Reisen und andere Reisen“ aber es ist, obwohl es von vielen verschiedenen Orten handelt, kein Reisebuch im klassischen Sinn; es geht hier eher um die Reise oder um

Im Sturm

Ich habe nicht vor, jemals noch einmal in einen schweren Sturm zu geraten, ich glaube, ich habe meinen Anteil daran (üb)erlebt. Da ich aber schon vorhabe, noch weiter zu segeln, lässt sich das leider auch nicht ganz ausschließen. Dennoch ist für mich die beste Sturmtaktik, möglichst gar nicht erst in

Eis in den Segeln

Nioclás Seeliger, Fotograf und Journalist aus Berlin, wurde 2010 infiziert. Der Polarvirus erwischte ihn bei einem Törn auf der deutschen Brigg „Roald Amundsen“ – auf der winterlich eisbedeckten Ostsee. Trotz vor Kälte steifer Finger wurde dort der Grundstein fürs Verlangen nach Törns ins Eis gelegt. Seit 2012 reiste Seeliger also

Digitale Empfehlungen