Passagen

Dieser schwere, großformatige Bildband bereichert das Bücherregal jedes Foto-Liebhabers. Im Laufe von 21 Jahren hat Michael Zibold immer wieder Streifzüge durch Hafenstädte unternommen. Zu den 19 gezeigten Städten gehören Auckland, Calcutta, Shanghai, Neapel, Rio de Janeiro, St. Petersburg und Havanna. Zibold nimmt den Betrachter seiner hochformatigen Aufnahmen mit zu einem Sich-Treiben-Lassen. Erwartete Postkartenmotive werden nicht gezeigt. Ebenso wenig steht das geschäftige Treiben in den Häfen selbst im Vordergrund. Vielmehr geht es dem Fotografen um den Alltag und das Alltägliche – Begegnungen mit Menschen und zufällige, beiläufige Entdeckungen fernab der ausgetretenen Touristenpfade.

Dieser Bildband ist im besten Sinne klassisch: analoge, available-light-Fotografie in Schwarz-Weiß. Er kommt ohne jegliche Effekthascherei aus. Stattdessen sieht der Betrachter das interessante Spiel mit Licht und Schatten. Klare, grafisch strukturierte Aufnahmen. Spiegelungen. Abwechslungsreiche, ungewöhnliche Blickwinkel. Große fotografische Kunst, die in diesem ansprechend gestalteten Bildband mit einer Erzählung von Stefan Zweig und dem Vorwort von Robert Morat den angemessenen, hochwertigen Rahmen erhält.

Jetzt bestellen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Das interessiert Sie vielleicht auch

Mittelmeerküste Spanien

Bienvenido al Mediterráneo! – Herzlich willkommen am Mittelmeer. Die Begrüßung der Lesenden als reisende Gäste ist Programm bei caro-media. Jedes Buch des Verlages ist eine kleine literarische Reise in die beschriebene Region. Die Hamburger Verleger wollen Neugier aufs eigene Entdecken wecken, statt Abenteuerlust mit grauer „Traveller-Info“ zu ersticken. Das Vergnügen am

Jimmy Cornell: Segelreisen Weltweit

Die Bücher von Jimmy Cornell gibt es nun in neuer Überarbeitung auf deutsch. Aber wer ist Jimmy Cornell? Nur ziemlich wenige Menschen werden mehr gesegelt haben als er, über alle Ozeane dieser Welt, in den Tropen und den extrem hohen Breiten. Und kaum jemand, Eric Hiscock ausgenommen (den kennen nur

Meine Ile-de-Ré

Es ist wie eine gehaltvolle Plauderei bei Austern und Muscadet, so schön kann ein Buch sein. Obwohl, wieso heißt es im Titel „meine“ Île-de-Ré ? Seine? Oder deren, die der Rétianer? Oder vielleicht auch sogar, ein wenig, meine? Ich war nicht oft und nicht lange genug dort, um so besitzergreifend

[sibwp_form id=1]