Seafood – An der Quelle genossen. Unter Wasser.

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Abtauchen und essen gehen. Es gibt ja scheinbar keine Verrücktheit mehr, die es nicht gibt auf der schon längst bizarren und absurden Jagd nach dem immer neuen, immer schrägeren Erlebnis, auch und gerade in der Gastronomie. Nun also dies, ein Unterwasserrestaurant, das erste in Europa. Es liegt in den Felsen an Norwegens Südküste, in der Nähe des Kap Lindesnes, und es ist tatsächlich mehr als nur ein Gag, mehr als eine Effekthascherei.

Seafood - An der Quelle genossen. Unter Wasser. - Literaturboot - Blog

»Under« heißt dieses Restaurant, das außerhalb der Öffnungszeiten auch als Forschungsstation genutzt wird. Und es fügt sich in die Umwelt ein, halbwegs harmonisch. Das Gebäude – kann man es so nennen? – die Struktur, der Klotz, wie auch immer: wie ein gestrandeter Riegel liegt das Ding schräg am Ufer, inmitten der Felsen des Sørlandets, und fällt dort weniger auf als so manche Luxushütte für Urlauber. Gebaut ist es aus rauem Beton, denn das fügt sich über Wasser, wie gesagt, optisch in die umliegenden Felsen ein; unter Wasser dagegen bietet sich die raue Oberfläche geradezu an als Landeplatz für Muscheln und Algen. In kurzer Zeit soll hier ein künstliches Muschelriff entstehen, aus dem dann nur noch die große Panoramascheibe hervorlugt, durch die man, auf fünf Meter Wassertiefe am Meeresboden, auf die umliegende Unterwasserwelt schauen kann.

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Entworfen wurde das »Under«, was im Norwegischen einerseits unter, andererseits aber auch Wunder heißen kann, vom dem Osloer Architekturbüro Snøhetta. Teile des Restaurants stehen für Meeresbiologen und Interdisziplinäre Forscherteams zur Verfügung, die hier die maritime Umwelt und das Verhalten der Fische studieren können. Außerdem werden die Forscher helfen, die Lebensbedingungen außerhalb des Restaurants zu optimieren, so dass Fische und Muscheln sich in großer Zahl in der direkten Nähe zum Restaurant aufhalten können.

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Von denen dann so einige auf den Tellern der bis zu 100 Gäste landen, die auf der anderen Seite der Scheibe sitzen: Der dänische Chefkoch Nicolai Ellitsgaard Pedersen hat lokales Seafood als seine Spezialität auserkoren, darunter Hering, Lobster und Muscheln und der Spezialität, »Trüffel Algen«: Algen aus der näheren Umgebung, die tatsächlich wie Trüffel schmecken.

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