Landpartie – Teil 1: Törnplanung

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Abenteuer gibt es immer wieder und eines meiner größten steht mir nun bevor. Ich werde, ich glaube es selber kaum, zum Wohnmobilisten. Jedenfalls vorübergehend. Und das wird eine ganz neue Erfahrung sein, eine Grenzerfahrung für mich der ich so gar nicht gerne Auto fahre. Nun, ich werde berichten.

Doch wie kommt es dazu? Es ist Sommer, die Kinder haben Ferien, wir wollen gemeinsam etwas auf Reisen gehen. Die Bretagne lockt, mit köstlichen Erinnerungen an zwei, drei dort verbrachte Segelsommer – gewaltige Tiden, felsige Küste, tolle Buchten, Inseln und Häfen und noch bessere Restaurants und Hafenkneipen sowie wundervolle Menschen an Land. Damals, als Liveabords, mit dem eigenen Schiff und aller Zeit der Welt, auf dem Weg von England aus nach Süden, war die Bretagne immer eine der schönsten Gegenden in diesem sowieso schon schönen Teil der Welt.

Alors, dort also wollen wir hin. Doch sind diesmal einige Umstände etwas anders. Nur gute zwei Wochen Zeit. Das aktuelle Schiff „geschrumpft“ auf 28 Fuß. Dazu drei noch ziemlich kleine Kinder. Geht das, unter Segel? Nein. Also muss ein anderes Transportmittel her, diesmal geht es eben über Land, mit einem Mobil. Gechartert.

DSC_0005

Es gibt natürlich durchaus Parallelen zum Segeln. Das merkten wir bei der Törnplanung, die mit Land- statt Seekarten genauso viel Spaß macht und Vorfreude aufkommen lässt. Häfen und Ankerbuchten? Das sind geeignete Stellplätze entlang des Weges. Flauten und Stürme? Gott behüte, in unserem Fall wären das Staus und Baustellen. Aber was soll’s, wie auf dem Schiff haben wir ja auch mit dem „WoMo“ alles an Bord: Kojen, Pantry, Bibliothek, Weinkeller. Auf dem Wasser können wir nicht überall ankern oder anlegen, an Land, das haben wir schon jetzt gelernt beim Studium einschlägiger Fachliteratur, darf man sich und sein Mobil auch nicht einfach überall abstellen. Spannend! Und natürlich gib es jede Menge Bücher zum Thema. Diese beiden haben wir an Bord: „Mit dem Wohnmobil in die Bretagne“ heißt das eine, „Frankreichs Norden mit dem Wohnmobil“ das andere.

Steinmole

Beide gibt es natürlich in unserem Buchladen, auch wenn diese Seite sich mit maritimer Literatur befasst: Im Literaturboot-Laden können, das darf hier nicht unerwähnt bleiben, alle zirka 6,5 Millionen im deutschen Buchhandel lieferbaren Titel, als Buch, CD, Film, Download und was auch immer, bestellt werden. Nicht nur in deutscher Sprache.

Mehr über unser Landabenteuer demnächst an dieser Stelle – in zwei Wochen geht es los! 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Couch Sailing

Per Anhalter nach Brasilien: Dies ist das Buch über eine schöne Reise. Knapp 100 Tage von Gibraltar nach Recife, eine Ozeanüberquerung und ein großes Abenteuer. Dabei zeigt sich wieder einmal, dass ein eigenes Boot zum Segeln nicht immer nötig ist. Und auch dies wird bestätigt: Tue etwas, sei aktiv, höre

Traumtänzer

“You can’t judge a book by its cover”, heißt es ja so schön. Und obwohl man das ja eher im übertragenen Sinne als wörtlich nehmen soll, muss ich letzteres hier dann doch mal tun. Das Cover von dem Segelroman „Traumtänzer“ ist für meinen Geschmack alles andere als attraktiv… und es

Unterwegs mit den Arglosen

„Unterwegs mit den Arglosen“ ist sehr lustig und erfrischend, gerade weil es so völlig politisch unkorrekt ist: Daran muss man sich erst einmal (wieder) gewöhnen! Stellenweise ist es gar offen rassistisch, aber diesen Rassismus verteilt Mark Twain sozusagen gleichmäßig – und das Buch muss natürlich im Kontext der Zeit gesehen