Das Weltrennen: Segeln in Bestform!

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Das war die erste Etappe. Puh. Ganz schön Nervenaufreibend, wenn man das Geschehen verfolgt hat. Diese erste Etappe hat nun Ian Walker mit Abu Dhabi Ocean Racing gewonnen und traditionell, so sagt es die Statistik des VOR, gewinnt der Sieger der ersten Etappe auch das gesamte Rennen. So war es in der Vergangenheit: Schon hier trennte sich die Spreu vom Weizen, wer gut vorbereitet mit einem schnellen Boot unterwegs war gewann hier und dann eben auch fast immer das Gesamtrennen.

Das war einmal. Noch nie war das Feld über weite Strecken so eng beisammen, wie hier. Noch nie war das Level der Segler so hoch und, gleichzeitig, so ausgewogen. Ich habe es vor dem Start gesagt und ich sage es hier wieder: In diesem Rennen hat theoretisch jedes Team das Zeug, das Rennen zu gewinnen. Und wenn es Unterschiede gibt, dann sind sie sehr gering. Das Team mit den besten „Drivern“ in der Mannschaft liegt vorne – mit den besten Steuerleuten, die in der Lage sind, auch über längere Zeit diese empfindlichen und so gleichen Boote konzentriert und gut zu steuern. Zum Beispiel.

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Das Konzept des neuen VOR ist jedenfalls aufgegangen. Die One-Design Boote machen die Sache für die Sponsoren zwar nur marginal billiger, für die Segler und die Fans aber sehr viel spannender. In den vergangenen Rennen gab es fast immer ein, zwei Teams, die deutlich besser als der Rest waren. Das ist hier nicht mehr so, auch wenn die ersten vom letzten im Etappenziel in Kapstadt dann doch über zwei Tage trennen. Zwei Tage – nach weit über 6000 Seemeilen!

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Und es wird bis zum Ende gekämpft, getreu dem Motto: Abgerechnet wird im Ziel. Das war bei den ersten beiden, Abu Dhabi und Dongfeng, ebenso wie jetzt bei den letzten beiden, MAPFRE und Team SCA. Auch hier sehen wir: Alles ist möglich. Irgendwann während dieser ersten Etappe hat jedes der teilnehmenden Boote mal geführt, wenn ich mich nicht täusche, auch das ist neu. Dass einer der hoch gehandelten Favoriten wie MAPFRE sich nun ein Rennen um den letzten Platz mit der Frauencrew von SCA liefern muss, sagt auch schon viel aus.

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Ein tolles Rennen. Ein inspirierendes Rennen mit fantastischen Bildern vom Bordalltag auf den Schiffen. Ohne größeren Bruch, bis jetzt zum Glück, mit Höchstleistungen aller Seglerinnen und Segler die hier dabei sind. Hut ab vor allen: Dies ist Segeln in Bestform! Und das Beste für uns Fans: In zwei Wochen geht es schon weiter. Ich jedenfalls freue mich darauf.

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