Elektrisiert…

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Unser Beiboot ist ein Spaßboot. Die meiste Zeit wird es dazu verwendet, die Kinder im Hafen bei Laune zu halten, indem sie damit herumdüsen dürfen. Kennen Sie das? Nervige Kinder, natürlich immer die von anderen Eltern, die mit lärmenden und stinkenden Benzinaußenbordmotoren durch den Hafen brettern und dabei eine wirklich störende Geräuschkulisse anlegen? Nicht meine – die sind neuerdings elektrisch unterwegs. Nicht mit der Straßenbahn, sondern mit dem Beiboot. Sausen lautlos durch den Hafen, emittieren weder Lärm noch Abgas – himmlisch!

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Überhaupt, der neue E-Außenbordmotor ist auch sonst sehr elegant. Kein Fluchen mehr, kein Tennisarm vom immer wieder vergeblichen Anreißen eines störrischen Benziners. Einfach Motor anschalten, Hebel drehen und – lautlos – los. Praktisch zum Anbauen im schwabbelnden Dinghi: Der Motor wird, nacheinander, in drei Teilen vom Mutterschiff aus angereicht. Das ist einfacher als beim herkömmlichen Außenborder, weil die einzelnen Teile fast nichts wiegen. Einmal abgesehen von der Batterie. Die braucht zwar lange zum Laden, aber auch relativ lange zum Entladen. Um stundenlang Gäste oder Proviant oder was auch immer zwischen Schiff und Land hin und her zu transportieren, wäre, wie bei der Akku-Bohrmaschine, eine zweite Batterie praktisch, die dann lädt während die andere in Gebrauch ist – das aber ist zu teuer. Und, für den normalen Gebrauch des Familien- und Urlaubsseglers, auch vollkommen unnötig. Man darf eben nur nicht vergessen, die Batterie abends an den Strom zu hängen, wenn die lieben kleinen selig in den Kojen liegen…

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Elektrisiert... - Literaturboot - Yachten & Segler

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