2014 – Auf ein Neues!

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Es ist nun also 2014. Allen Leserinnen und Lesern, Freundinnen und Freunden von Literaturboot zunächst einmal alle guten Wünsche für ein besonders gelungenes, erfülltes, glückliches Neues Jahr! Verbunden gleich mit einem Lesetipp, einem neuen Buch des Monats – auf den ersten Blick wenig maritim, dafür umso spannender für uns alle: Wachstumswahn heißt das Buch, das nicht nur einen ebenso knappen wie lebendigen Abriss der politischen und wirtschaftlichen Geschichte und Highlights der Bundesrepublik Deutschland bietet, sondern vor allem auch tiefere Einsichten in das Wirtschaftsgeschehen gestern, heute und morgen.

Es zeigt, jenseits von allem Kulturpessimismus, Wege auf zu gangbaren Lösungen der großen Probleme unserer Zeit. Ebenso, wie es das wunderbare Projekt Futur Zwei tut – www.futurzwei.org . Ein Onlineprojekt, das Geschichten erzählt aus einem Paralleluniversum. Von erfolgreichen und vor allem glücklichen und erfüllten Menschen, denen es nicht um Gewinnmaximierung und Wirtschaftswachstum um jeden Preis geht, sondern um Lebensmaximierung.

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Wie ich auf all dies komme? Es war, wir erinnern uns, Weihnachten. Verbunden mit allen üblichen materiellen Geschenkorgien. Zu spät für dieses Weihnachten erfuhr ich vom Projekt www.zeit-statt-zeug.de, wo – ausgerechnet – ein Werber dafür wirbt, weniger Zeug zu konsumieren und dafür mehr Zeit zu schenken. Das ist ebenso einfach wie genial wie sinnvoll. Am meisten überzeugt hat mich aber, das dieser Aufruf zum Konsumverzicht von einem kommt, der eigentlich seinen 16,5 Millionen Euro Jahresumsatz (laut Webpage der Agentur) doch eigentlich damit macht, eben diesen Konsum anzukurbeln. Was zeigt uns das? Die Welt ist eben immer weniger schwarz und weiß…

Diese Aktion, und die weihnachtliche Lektüre des »Wachstumswahn«, brachte mich aber auch wieder auf Futur Zwei. Einer Stiftung, die maßgeblich von dem begeisterten Segler und Meeresliebhaber und ehemaligen Unternehmer Dieter Paulmann finanziert wird. Was soll ich hier viele Worte machen: besser einfach mal selber bei Futur Zwei auf die Seite schauen. Dort vielleicht auch die »Flaschenpost« abonnieren, den kostenlosen Newsletter. Und sich inspirieren lassen, vielleicht auch selber seine eigenen Freiräume auszunutzen um schon in 2014 etwas nachhaltiger zu leben und zu wirtschaften?

Mal sehen, was dieses Jahr, und das nächste, und die nächsten, uns so alles bringen werden. Besser aber wäre es doch, selber wenigstens im Bereich des eigenen Lebens diese Zukunft mit zu gestalten. »Ohne tiefgreifenden Wandel von Wirtschafts- und Lebensweise wird man nicht durch das sich gerade warmlaufende 21. Jahrhundert kommen.« (Harald Welzer, Futur Zwei). Machen wir also ruhig schon mal mit, denn: Für Pessimismus haben wir schon lange keine Zeit mehr!

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