Der erste Leseabend des Literaturboot Festivals…

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… war einfach klasse: Marc Bielefeld gab nach dem Lesen noch eine spontane musikalische Buchverlosung: Wer die Titel der von ihm auf der Gitarre angespielten Songs erriet, gewann eins seiner Bücher. Allerdings, im ehemaligen Laderaum des Küstenfrachtschiffs „Gesine“ war auch genau die richtige Atmosphäre, um die Inhalte seines Buches, „Wer Meer hat, braucht weniger“, so richtig herüber kommen zu lassen – eine tolle Veranstaltung.

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Auf der „Alexandra“ hatte Jan von der Bank seine Zuhörer „gepackt“, mit ausgewählten Szenen aus seinen beiden spannenden Segelthrillern „Die Farbe der See“ und „Hundewache“ – und erzählte dazu freimütig über viele Hintergründe zu den Recherchen und Entstehungsgeschichten der Bücher. Auf der „Gesine“ dann begeisterte Jan Christophersen seine Hörer und las auch schon aus seinem neuen Roman, der noch gar nicht erschienen ist – den wir jetzt aber alle mit höchster Ungeduld erwarten – denn, so eine Zuhörerin: „Es war wunderschön!“ Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt für die Abendveranstaltungen des allerersten schwimmenden Literaturfestivals in Flensburg an Bord der schönen alten Schiffe im Hafen…

Für heute Abend erwarten wir zwei weiteres „Stars“: Abenteuerin Tina Uebel (sie liest aus ihrem Buch „Nordwestpassage für 13 Arglose und einen Joghurt“ und zeigt Bilder von dieser Segeltour durch die Nordwestpassage) und die Schriftstellerin Claudia Rusch aus Berlin – bekannt wurde sie mit ihrem autobiografischen (Kult-)Buch „Meine freie deutsche Jugend“ über ein Außenseiterkind in der DDR. Heute Abend liest sie aus ihrem ersten, wahnsinnig spannenden Krimi „Zapotek und die strafende Hand“. Ihr Held, der Kommissar Henning Zapotek mit seiner, sagen wir einmal: abwechslungsreichen Biografie, würde eigentlich viel lieber segeln gehen, aber dann holen ihn die Ereignisse in seinem Heimatort ein und er muss erst diesen Fall klären, bevor er auf seine ersehnten Törn gehen darf. Ebenfalls am Abend gibt es den  wunderbar launigen und humorvollen Vortrag von Christianne Nölting, die Rudolf Kinau und Joachim Ringelnatz rezitiert – allerdings für dieses eine Mal ohne den berühmten Seemann Kuttel Daddeldu, sondern eher unbekanntere, aber umso schönere Texte dieses großartigen Dichters. Und auch Jan von der Bank wird noch einmal lesen, sozusagen auf allgemeinen Wunsch… es verspricht also ein toller Leseabend hier in Flensburg zu werden.

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Dabei geht es schon am Nachmittag los, mit der musikalischen Kinderlesung von Nicole Bernard (für alle Kinder von drei bis neun) um 15 Uhr und der beeindruckenden Bilderschau vom Schiffsfotografen Thomas Kunadt um 18 Uhr – beide im Schifffahrtsmuseum – und der Lesung von Jörgen Bracker (aus einem Roman aus der Störtecbecker-Zeit) – um 16 Uhr auf der „Alexandra“.

Noch gibt es einige Restkarten, bei Bücher Rüffer oder direkt im Schifffahrtsmuseum und an der Abendkasse an Bord der Schiffe. 

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