Noch könnte es spannend werden…

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

War da was? Ach ja, der Louis Vuitton Cup 2013. Er ist vorbei. Gähn. Zum Glück, möchte man fast sagen. Erst segelte ein Boot alleine um die Wette, dann hat am Ende das „Emirates Team New Zealand“ gewonnen. Welch eine Überraschung! Man kann nur hoffen, dass Louis Vuitton einige seiner Sponsormillionen vom Veranstalter zurück erhält, denn so hatte man sich das dort wohl kaum vorgestellt: Ein Boot schneller, als das andere. Immer. Man segelt den Kurs ab, einer vorneweg, der andere hinterher. Immer in der gleichen Konstellation. Auch das nicht sehr spannend anzuschauen. Einmal gewannen die Italiener, es hatte einen Materialschaden auf Team New Zealand gegeben. Einmal tauchte der Leebug von TNZ bedrohlich ein. Das waren sie denn auch, die „Höhepunkte“ dieses so total misslungenen Louis Vuitton Cup.

LV Cup 2

Na ja, Schwamm drüber, Schnee von Gestern. Ab jetzt könnte es tatsächlich spannend werden. „Emirates Team New Zealand“ ist also der Herausforderer, der ab dem 7. September in einer „Best- of-17“ Serie gegen die Verteidiger, „Oracle Racing Team“, antritt. Noch wissen wir nicht, welches von beiden Monsterkats der schnellere ist. Vielleicht weiß es die NSA, vielleicht weiß es sogar Larry Ellison; wir aber zum Glück (noch) nicht. Noch können wir also auf Spannung hoffen, dass nämlich die Boote einigermaßen gleich schnell sind. Dass es nicht, das wäre der Worst Case, nach dem ersten Rennen gelaufen ist – wenn sich dabei nämlich herausstellen würde, dass ein Boot dem anderen deutlich überlegen wäre.

Hinzu kommt eine pikante Zutat. In weiten Kreisen der segelnden Öffentlichkeit wurde dieses America’s Cup Finale stilisiert zum Kampf „Gut“ gegen „Böse“. Die „Guten“, das sind in diesem Fall die Neuseeländer, die den „Bösen“, also Larry und seinem Rennstall, die Kanne entreißen müssen, damit der America’s Cup wieder so wird, wie – ja, wie denn eigentlich? Auch das wissen wir noch nicht und so gibt es eben doch noch einige Dinge mit Überraschungspotenzial.

Hier geht es zum absolut heißesten Buchtipp zum Thema America’s Cup – wer dieses Buch nicht gelesen hat, wird in Zukunft nicht wirklich mehr mitreden können. Das, jedenfalls, ist sicher!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kennen Sie jemanden, der das gern lesen würde? Hier klicken und teilen:

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on whatsapp
Share on email

Das interessiert Sie vielleicht auch

Couch Sailing

Per Anhalter nach Brasilien: Dies ist das Buch über eine schöne Reise. Knapp 100 Tage von Gibraltar nach Recife, eine Ozeanüberquerung und ein großes Abenteuer. Dabei zeigt sich wieder einmal, dass ein eigenes Boot zum Segeln nicht immer nötig ist. Und auch dies wird bestätigt: Tue etwas, sei aktiv, höre

Traumtänzer

“You can’t judge a book by its cover”, heißt es ja so schön. Und obwohl man das ja eher im übertragenen Sinne als wörtlich nehmen soll, muss ich letzteres hier dann doch mal tun. Das Cover von dem Segelroman „Traumtänzer“ ist für meinen Geschmack alles andere als attraktiv… und es

In The Same Boat!

An Bord leben und etwas Sinnvolles tun: Die Macher von „In the same boat“ haben eine ganz wundervolle Initiative angestoßen, aus der eine echte, professionelle Organisation geworden ist. Worum es geht? Plastikmüll. Der nicht nur die Meere, sondern auch die Strände und Küsten der Welt, auch Norwegens, verschmutzt. Das, fanden