Erste Wettfahrt des America’s Cup von Luna Rossa boykottiert!

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Max Sirena, Skipper der „Luna Rossa“, am 7. Juli:

„Ich möchte noch einmal klar stellen warum wir heute nicht segeln. Wie jeder weiß haben wir gegen die Einführung neuer Klassenregeln protestiert, da diese Änderungen nicht, wie vorgeschrieben, unter den teilnehmenden Teams einstimmig angenommen sind. Wenn wir aber unter diesen neuen Regeln, die vom Regatta Direktor durch Race Notices 185 und 189 eingeführt worden sind, zur Wettfahrt starten und ein Rennen segeln würden, würden wir diese Regeln ja irgendwie stillschweigend anerkennen. Das ist aber nicht der Fall. Daher haben wir keine andere Wahl, als so lange an Land zu bleiben bis die Internationale Jury darüber befunden hat. Wir sind in diese Position gedrängt worden. Wir sind nicht nach San Francisco gekommen, um beim Rennsegeln zuzusehen, sondern um selber zu segeln.“

Was ist dieser America’s Cup doch für ein Reinfall auf der ganzen Linie. Überhaupt nur drei Herausforderer am Start, davon hat einer sein Boot zerschreddert und wird noch einige Zeit nicht segeln können, bleiben zwei. Der nächste Boykottiert die erste Wettfahrt, bleibt noch einer. Das „Emirates Team New Zealand“ hat zwar auch gegen die neuen Regeln protestiert, hat aber den Regattakurs einsam abgesegelt um den ersten Punkt um Louis Vuitton Cup einzusammeln. Welch eine Farce!

Das einzig Spannende an diesem America’s Cup ist eigentlich nur, ob er überhaupt noch stattfinden wird. Sollte die Jury den Protesten von Team New Zealand und Luna Rossa Challenge stattgeben, wird, das hat er bereits angekündigt, der Regattadirektor Ian Murray seinerseits der US Coast Guard sagen, dass die Rennen seiner Meinung nach nicht sicher seien – dann würde mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Erlaubnis zum Segeln ganz entzogen werden und dieser America’s Cup – ja, was? Ausfallen?

Eine unglaublich verfahrene Situation, in der keine wirklich gute Lösung in Sicht ist. Schade, dass es so weit kommen musste.

Eine Antwort

  1. Die absolut falsche Wahl der Boote macht diesen Americas Cup zur lächerlichen Veranstaltung – der technische Grössenwahn und nicht der sportliche Wettkampf standen hierbei im Vordergrund – vielleicht könnte ein Umschwenken auf die kleineren spktakulären AC 45 Cats mit einer Terminverschiebung noch etwas retten!

    Beste Grüsse von einem der den Segelsport sehr liebt!!

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